Bausteine der Welt

Von den vier Elementen des Altertums zum Schwerionenbeschleuniger (ein Spaziergang durch die Geschichte der chemischen Elemente)

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.26251/jhgfn.169.2013.005-057

Schlagworte:

Chemische Elemente, Fünftes Element, Alchemie, Chemische Grundgesetze, Allotropie, Triade, Periodensystem, Lanthanoide, Seltene Erde, Radioaktivität, Atommodell, Röntgenstrahlen, Isotope, Transurane, Kernspaltung, Actinoide, Schwerionenbeschleuniger, Relativistische Effekte, Ungültige Elementnamen, Ende des Periodensystems

Abstract

An der Geschichte der chemischen Elemente werden – ohne strikt chronologische Darstellung – einige Aspekte der Chemiegeschichte aufgezeigt. Der Elementbegriff des Altertums weicht von dem der wissenschaftlichen Chemie stark ab. Von der Alchemie führt der Weg über die Entdeckung der chemischen Grundgesetze zur exakten Naturwissenschaft. Die Idee eines „natürlichen Systems“ mündete nach allerlei Umwegen im Periodensystem der chemischen Elemente. Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung waren die Entdeckung des radioaktiven Zerfalls und der Röntgenstrahlung. Mittlerweile ist durch die künstliche Herstellung die Zahl der Elemente auf 118 gestiegen. Elemente haben auch in der Literatur, der Satire und Science Fiction ihren Platz gefunden. Die große Zahl ungültiger Namen lässt erkennen, dass der Weg der Wissenschaft nicht geradlinig war. Offen bleibt, wie viele weitere Elemente noch werden hergestellt werden können.

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Veröffentlicht

2013-12-15