Flechtenfloristische Notizen aus der Rhön (Hessen/Bayern, Deutschland)

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.26251/jhgfn.181.2025.063-093

Schlagworte:

Flechten, mafische Gesteine, subalpine Relikte, Blockmeere, Naturschutz

Abstract

Lange Zeit blieb die Rhön lichenologisch weitgehend unbeachtet. Dies ist umso erstaunlicher, als die physischen Gegebenheiten – wie eine erhebliche Höhenerstreckung, Felsreichtum, Vorkommen von Hochmooren und ein feuchtes Bergklima – günstige Bedingungen für montane Flechtenbiota bieten. Eine eingehendere Untersuchung seit rund 50 Jahren zeigte die Existenz eines bedeutenden hochmontan-subalpinen Elementes auf, mit ca. 30 Erstnachweisen silikatbewohnender Flechtenarten. Artenlisten von 19 Fundlokalitäten werden vorgestellt; von mehreren Silikatflechten wird die Soziologie mit Vegetationsaufnahmen belegt, so vom Lecideetum kochiano-aggregatilis, Pertusarietum corallinae, Umbilicarietum cylindricae.

Veröffentlicht

2025-12-15 — aktualisiert am 2026-01-09

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